Jägerinnen und Jäger haben 2009 weniger Rothirsche, Rehe und Gämsen erlegt. Der Grund: Insbesondere die Bergkantone hatten nach dem strengen Winter 2008/09 weniger Tiere zum Abschuss freigegeben. Das zeigt die eidgenössische Jagdstatistik 2009. Die Statistik über die Wildtiere der Schweiz ist modernisiert und verbessert worden. Neu sind etwa auch nicht einheimische Säugetiere und Vögel erfasst, die einheimische Arten bedrängen können.
Schweiz
»Jene Menschen, die Freude verspüren am Töten, die da glauben, Prestige zu gewinnen durch eine Trophäe aus Fleisch, haben weder moralische noch intellektuelle Reife erlangt, um die Primitivität ihres Handelns zu erkennen."«Saper, Neurologe/ Neurochirurg
Bekenntnis eines ehemaligen Jägers

«Die Anzahl der Tiere wird von der Natur selbst im Gleichgewicht gehalten, daher sind Jäger unnötig.»
37 Jahre lang war er ein Mitglied der Jägerfamilie von Sevnica, 22 Jahre lang ein Mitglied ihres Verwaltungsausschusses und 12 Jahre lang Vorsitzender des Ausschusses und der Gewehrkommission. Während dieser Zeit tötete er eine grosse Zahl von Tieren, aber vor vier Jahren beschloss er, für immer mit dem Jagen aufzuhören. Rudi Ameršek aus Sevnica bezeichnet sich heute als bekehrten Mörder – seiner Ansicht nach ist das Töten von Tieren ein Verbrechen. Da er nicht mehr so viel Zeit damit verbringt, mit seinem Gewehrlauf auf Tiere zu zielen, bleibt ihm mehr Zeit für Hobby und Familie. In Slowenien ist er für seine einzigartigen handgefertigten Rebenskulpturen bekannt.
Karl Lüönd, ein dunkles Kapitel
Karl Lüönd gibt schon fast gebetsmühlenartig Einblicke in ramponierte Jägerpsychen. Neulich wurden Schweizerinnen und Schweizer in einem Artikel im Tagesanzeiger vom 20. August 2010 "Warum ich Jäger bin" und aktuell auch wieder auf der Homepage vom "Jagd Portal" Zeugen, seiner wirren Aussagen.
Ein Lebewesen hinterrücks zu erschiessen, ist für Karl Lüönd etwas magisches. Herr Karl Lüönd ist ein leidenschaftlicher Naturstörer und kein Jäger im traditionellen Sinn, ein Hobby-Jäger eben. Jagd ist Tierquälerei und Unsittlichkeit.
Hoffentlich schiesst Herr Karl Lüönd nicht auch noch so schlecht, wie er über Lebendfallen und andere jagdspezifischen Themen in der Schweiz Bescheid weiss.
Schutzhunde werden in der Herde geboren
Er will die Wolfsdebatte versachlichen. Walter Hildbrand (62) engagiert sich für den Herdenschutz und bildet selber Schutzhunde aus. Gleichzeitig fordert der Schäfer eine Entscheidung von der Politik. Mehr
Projekt für einen neuen Nationalpark ist einen wichtigen Schritt weiter

Das BAFU hat in seiner Evaluation die drei im Januar 2010 eingereichten Parkprojekte positiv beurteilt. Mit dem Projekt Parc Adula der Kantone Graubünden und Tessin kann damit in der Schweiz ein zweiter Nationalpark errichtet werden.
Tierschutz fordert totales Alkoholverbot
Der Tierschutz sagt Jägern, die mit Feldflaschen voller Schnaps durch die Wälder ziehen, den Kampf an. Indirekte Schützenhilfe bekommt er vom Berner Jagdverband. Mehr
»Hurra, der Wolf ist tot!«
Da lag es, das Böse. Im saftigen Gras der Walliser Alp Scex, 2000 Meter über Meer. Die Augen und das Maul mit den kräftigen Reißzähnen halb offen, das Fell rund um das Einschussloch hinter dem linken Vorderbein rot verfärbt. Ein Wolf. Mehrere Schafe und zwei Rinder soll er im Juli gerissen haben. Das Böse ging um im Wallis, und das Böse musste weg. Mehr
Herdenschutzprogramm gefährdet
Wölfe werden vermehrt in die Schweiz ziehen. Dadurch wird der Bedarf an Herdenschutzhunden steigen. Doch einer der grössten Züchter will seine Zucht nun schliessen. Der Wegfall trifft das Herdenschutzprogramm empfindlich. Ein Ersatz ist schwer zu finden.
Abgeknallt, vergiftet, ausgestopft: Den Luchs im Visier

Erschreckende Bilanz: Rund ein Viertel der Todesfälle beim Luchs geht auf das Konto von Wilderern. Von 1974 bis Ende 1999 wurden mindestens 34 Luchse illegal geschossen, erschlagen oder vergiftet. Und auch in diesem Jahr mussten bereits wieder mehrere Luchse gewaltsam ihr Leben lassen. Die Chancen, die Täter ausfindig zu machen, sind äusserst gering. Den Luchs im Visier - eine "chronique scandaleuse".
DNA-Analysen bestätigen: die Rinder im Wallis wurden vom Wolf angegriffen
Die Rinder, die Ende Juli auf der Alpe Scex im Mittelwallis tot, respektive schwer verletzt aufgefunden wurden, sind von einem oder mehreren Wölfen italienischer Herkunft angegriffen worden. Zudem wurden die Schafe von anfangs Juli auf der Varneralp von einem Wolfspaar gerissen. Dies bestätigen die DNA-Analysen am Laboratoire de Biologie de la Conservation de l'Université de Lausanne.
Er entscheidet über das Schicksal des Wolfs
Er kann sich nur in die Nesseln setzen. Denn Reinhard Schnidrig befasst sich an entscheidender Stelle mit der Frage, ob die Schweiz den Wolf 150 Jahre nach der Ausrottung wieder willkommen heissen soll. Seit fünf Jahren ist er das, was man auf dem Land hartnäckig den «eidgenössischen Jagdinspektor» nennt – der höchste Wildhüter der Schweiz. Unterstützt er wie jetzt im Wallis den Abschuss eines Wolfs, der zwei Rinder gerissen haben soll, heulen die Naturschützer auf. Stellt er sich gegen den Abschuss, zieht er den Zorn unbotmässiger Walliser auf sich, die das Raubtier zum Teufel oder zurück nach Italien wünschen. Mehr
Tollwut in Italien: Schweiz sorgt vor
Die Tollwut hat sich im Nordosten Italiens unter Füchsen stark ausgebreitet. In den Südtälern Graubündens wird nun die Tollwut-Überwachung verstärkt und die Schweiz bereitet sich auf Impfungen von Füchsen vor für den Fall, dass die Krankheit noch näher an die Schweizer Grenze vorrückt.
Jagd auf den Wolf soll wieder erlaubt sein
Der Wolf soll in der Schweiz wieder bejagt werden dürfen. Die Umweltkommission des Nationalrats (UREK) hat sich dieser Meinung des Ständerats angeschlossen. Sie lehnt aber eine Kündigung der Berner Konvention zum Schutz der Wildtiere ab, welche in der aktuellen Version auch den Wolf schützt. Mehr...
Tollwut in Italien
Die Tollwut breitet sich seit Herbst 2008 wieder in Italien aus. Wurde Italien 1997 als Tollwut-frei erklärt, wurden 2009 68 Fälle entdeckt und im 2010 bis am 4. März bereits 86. Italien hat nun die Bekämpfung verstärkt. Der beste Schutz für Reisende in die betroffenen Regionen Italiens ist die korrekte Tollwut-Impfung von Hunden.
Vogelscheuchen schützen Rehkitze vor Mähbalken
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Merkwürdige Vogelscheuchen stehen in den Wiesen. Die ausgestopften Puppen haben aber nicht die Funktion Vögel zu vertreiben, sondern sollen die Füße der Bambis vor den Messern der Mähbalken schützen.
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