Jagd - Kritik

WEIL WILDTIERSCHUTZ WICHTIG IST

Dr. Georg Brosi einer der fanatischsten Tierquäler der Schweiz

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Dr. Georg Brosi

Der Verein Wildtierschutz Schweiz nimmt dazu wie folgt Stellung:

Davos, 22. Juni 2010

Zitat Dr. Georg Brosi im Artikel "Ansprache" des Bündner Jäger vom 6. Juni 2010:

"Der Schlüssel für ein erfolgreiches Überwintern heisst konsequente Bejagung der Wildbestände, quantitativ aber auch qualitativ".

Dies sind Gedanken eines pervertierten Jägers, der mit Gewalt die Natur zurecht schiessen will, manipuliert und unsere friedlichen Mitlebewesen vorsätzlich ermorden will.

Wenn Herr Brosi von quantitativer- und qualitativer Bejagung spricht, meint er weniger dass es gilt einen gesunden durch kräftiges Jungwild erneuerten Wildbestand zu erhalten, sondern den "Plausch" der Jagd zu erhalten und damit die "Genstärke" der Wildtiergruppen konsequent und kontinuierlich zu zerstören.

Zitat Dr. Georg Brosi im Artikel "Ansprache" des genannten Magazines:

"Die Folgerung daraus: ein hoher Eingriff in die Jungklasse reduziert bzw. vermeidet Winterverluste".

Auch das ist ein Aufruf zum vorsätzlicher Mord an friedliche Mitlebewesen, angestiftet vom höchsten Vertreter des AJF Graubündens. Es ist ein Skandal, dass Herr Brosi die Abläufe der 4 Jahreszeiten in der Natur nicht akzeptiert, welche der natürlichen Bestandesregulierung aufgrund von Nahrungsangebot, Territorialität, Klima sowie sozialen und physiologischen Faktoren dienen. Darauf weisen wissenschaftliche Fachkräfte aus Ökologie und Wildbiologie schon lange hin.

Wenn Herr Brosi mit vereinten Kräften wirklich gegen das Wintersterben sein wollte, dann müsste er mithelfen die Jagd abzuschaffen, denn die Natur scheidet GEN-schwache Tiere aus und erhält GEN-starke Tiere und nicht wie der Jäger, welcher entweder junges zartes Fleisch auf den Teller oder tolle Trophäen von "kapitalen" Tieren will.

Dr. Georg Brosi geht es primär darum, attraktive Jagden und Fischereien zu organisieren, so steht es geschrieben auf der Homepage des Amt für Jagd und Fischerei in Graubünden.

Wie kann er z.B. zum voraus das Schicksal eines Tieres im nächsten Winter kennen?

Dr. Georg Brosi ist eine Person aus einem Jägerumfeld wo Anstand und moderne Ethik keinen Platz haben. Wo mit Lug und Trug hantiert wird. Er gehört zu den Menschen, die gerne ihres zarten Fleisches wegen Jagd auf Jungtiere machen, Mütterkühe erschiessen (Nach-Sonderjagd), die Umwelt, Natur, Mensch und Tier mit Ihrem Bleischrot vergiften, Hungernde Tiere im strengen Winter mit Futter anlocken, nur um sie hinterhältig erschiessen zu können (Passjagd), scharf gemachte Hunde in Höhlen hetzen, um Füchse und Dachse zu eliminieren (Baujagd), Tiere in Fallen locken, in denen sie zum Teil tagelang leiden und auf ihren Mörder warten müssen (Fallenjagd), friedliche Tiere hinterhältig und feige mit hochmodernen Schusswaffen aus dem Hinterhalt verletzen und ermorden, Auszeichnungen, Fellmärkte und Preisverleihungen für den Trophäenkult, Trophäenschauen usw. unterstüzt und und und.

Zitat Dr. Georg Brosi im Artikel "Ansprache" des genannten Magazines:

"Wildschutzgebiete werden für das Wild ausgeschieden und nicht für die Jäger" ist noch mehr verquerte Logik eines Fallenstellers.

Wenn Herr Brosi sagt, dass Zitat: "Ein gutes Netz von Wildschutzgebieten garantiert eine gute Verteilung des Rotwildes und ist ein Schlüsselfaktor für eine gute Jagdstrecke im September" und im Satz danach sagt, dass die Wildschutzgebiete für das Wild und nicht für die Jäger gemacht wurden, so darf mit Recht gefragt werden, ob Herr Brosi seinen Text auch selber liest und glaubt, denn was hat das Wild von einer "guten Jagdstrecke" und was der Jäger?

"Jagen lasse es sich am besten entlang der Grenzen der Wildschutzgebiete", erklärte Georg Brosi, Leiter des Amtes für Jagd und Fischerei. "Wenn man die Zahl der Gebiete bei gleicher Gesamtfläche erhöhe, wachse die Gesamtlänge der Grenzen und damit die Wirksamkeit der Jagd", war kürzlich in einem Mediencommunique des AJF Graubünden zu lesen.

Herr Brosi scheint nicht nur ein Informationsdefizit zu haben, was extreme oder fanatische Tierschützer anbelangt, er benutzt sein subversives Verhalten gezielt um zu versuchen friedliebenden Menschen Mundtod zu machen (das Töten ist ja des Jägers Fach). Offenbar kann er, wie die meisten Jäger mit sachlicher und moralischer Kritik von ehrenhaften und friedliebenden Menschen nicht umgehen! Für uns ein klares Zeichen, seiner Fehlbesetzung im AJF Graubünden.

Fanatische und extreme Kreise zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich jenseits der gesetzlichen Grenzen verhalten. Klare Jagdkritiker, auch wenn Sie noch so kritisch sind, bewegen sich im rechtlichen Rahmen und deren Anliegen gehen oft unter durch die Diffamierungskampagnen der Jägerschaft.

Es erstaunt, dass Herr Brosi seine Meinung äussern darf und wie oben beschrieben, auch noch mit eher speziellen Sachverhalten bestücken, Jagdkritiker jedoch, wenn sie Ihre Meinung kundtun, gleich diffamiert werden.

99.6 % der Schweizer Bevölkerung sind keine Jägerinnen und Jäger und dies aus gutem Grunde. Sie haben sich ethisch und moralisch weitergebildet und gehen in ihrer Freizeit sinnvolleren Tätigkeiten nach, als friedliche Tiere zu töten. Jagd ist Grausam und vorsätzliche Tötung!

Jagd ohne Mord gibt es nicht, oder wie Paul Parin, selber Jäger, sagt :"Jagd ohne Sex und Crime gibt es nicht". Es geht um Triebe aller Art, Gier, Wollust, Lustmord usw. bei der Leidenschaft der Jäger (ein Fieber). Die Tendez nach Machstreben und agressivem Verhalten ist bei Jägern wesentlich höher als bei Nichtjägern, dies ist auch klar an ihrer sprachlichen Auseinandersetzung gegenüber von Jagdkritikern zu sehen, welche sogar bis zu Morddrohungen gehen.

Fast könnte man glauben, dass in Ermangelung anderer Bestätigungen der Jäger im Jagen, also beim Töten von friedlichen Tieren, seinen persönlichen Stolz, Erfüllung und Selbstbestätigung findet.

Für gewaltfreie Menschen ist dies eine Form der organisierten Kriminalität.

Die getöteten Glieder eines Tierbestandes und der Druck, die Hetze, der Stress bei der Jagd erhöht die Reproduktionsraten der betroffenen Tierpopulationen, was man sehr gut bei den Wildschweinen, Tauben ja bei allen Spezien (Arterhaltung,Überlebungsinstinkt, Geburtenausgleich) beobachten kann. Die Natur ist weise und wenn sich eine Spezies in Gefahr der Ausrottung sieht, dann steigt die Geburtenrate. Diesbezügliche wissenschaftliche Studien gibt es.

Die aus Spass gejagten Tiere, sind friedliche Lebewesen, welche eine Daseinsberechtigung haben, um sich an unserer gemeinsamen Evolution zu beteiligen und sie sind auch von der Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer gerne gesehene Tiere auf Spaziergängen, Wanderungen in Wald und Flur.

Hoffen wir, dass der Wald, die Natur den Menschen und Tieren als "friedlichen"  Erholungsraum und Lebensraums des Zusammenlebens zurückgegeben wird. Unsere Zeit wird zunehmend von Brutalität und Gewalttätigkeiten geprägt und daran ist die Jagdsucht nicht unbeteiligt. Diese negativen Energien von Gewalt, Angst, Terror, Respektlosigkeit und Unbehagen welche die Jägerschaft in der Natur, bei den Tieren und Menschen hinterlässt, verbreitet sich über das ganze Land.

Verein Wildtierschutz Schweiz
Postfach 63
7270 Davos 2 Horlauben
Schweiz

http://www.jagdkritik.ch

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»Jagd-Gegner wird man nicht aus Langeweile, sondern aus Kenntnis über diese Tierquälerei«

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