Jagd - Kritik

WEIL WILDTIERSCHUTZ WICHTIG IST

Willkommen beim Wildtierschutz Schweiz

Die Jäger und das Alkoholproblem

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Jäger und der AlkoholDer Verein Wildtierschutz Schweiz nimmt dazu wie folgt Stellung und fordert:

Davos, 6. September 2010

Dass eine Null-Promille-Grenze auf der Pirsch obligatorisch wird. Ein solches absolutes Alkoholverbot muss bei der nächsten Revision der Eigd. Jagdverordnung implementiert werden, welches vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) konzipiert wird. Genauso wie schweizweit ein alljährlicher Seh- und Schiesstest für die Jäger eingeführt werden sollte!

Bewaffnete und alkoholisierte Jäger haben in der Natur nichts verloren und sind ein schlechtes Vorbild. Viele Jäger monieren selber, dass auf der Jagd zu viel getrunken wird.

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Karl Lüönd, ein dunkles Kapitel

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Karl Lüönd / Bild: Wikipedia - public domainKarl Lüönd gibt schon fast gebetsmühlenartig Einblicke in ramponierte Jägerpsychen. Neulich wurden Schweizerinnen und Schweizer in einem Artikel im Tagesanzeiger vom 20. August 2010 "Warum ich Jäger bin" und aktuell auch wieder auf der Homepage vom "Jagd Portal" Zeugen, seiner wirren Aussagen.

Ein Lebewesen hinterrücks zu erschiessen, ist für Karl Lüönd etwas magisches. Herr Karl Lüönd ist ein leidenschaftlicher Naturstörer und kein Jäger im traditionellen Sinn, ein Hobby-Jäger eben. Jagd ist Tierquälerei und Unsittlichkeit.

Hoffentlich schiesst Herr Karl Lüönd nicht auch noch so schlecht, wie er über Lebendfallen und andere jagdspezifischen Themen in der Schweiz Bescheid weiss.

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Schadet die Jagd dem Tourismus?

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AuerhuhnDer Verein Wildtierschutz Schweiz nimmt dazu wie folgt Stellung:

Davos, 19. August 2010

In wenigen Tagen geht es wieder los. Hobbyjäger bewaffnen sich und stören kreuz und quer durch die Schweiz die Tourismusgebiete  mit ihrem blutigen Hobby. Es wird über Wanderwege hinweggeschossen, geschockte Touristen und Kinder begegnen schwerbewaffneten Hobbyjägern oftmals sogar alkoholisiert und mit blutenden Kadavern auf dem Rücken. Jagd ist Tierquälerei und Unsittlichkeit!

Statt zu zeigen wie die Wildtiere leben, zeigen Jäger wie sie diese töten. Lieber möchten sie alle Wanderer, Freizeitsportler und Pilzler weg haben, damit sie noch ungestörter ihr El Dorado ausleben können.

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Wolfsabschuss Wallis

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Wolf / Bild: Olivier Gillieron Der Verein Wildtierschutz Schweiz verurteilt den Wolfabschuss im Wallis von heute aufs Schärfste und nimmt dazu wie folgt Stellung:

Davos, 11. August 2010

Ist der Wolf in der Schweiz erwünscht oder nicht? Diese Frage muss man sich stellen, besonders im Jahr der Biodiversität. Wenn ja, sollte man entsprechend mit ihm umgehen. Toleranz ist angesagt, in der dem Wolf sein Lebensraum aufrichtig zugestehen wird und Unfälle vergütet werden (nur bei Herdenschutzmassnahmen geschützten Tieren), genauso wie man andere Naturereignisse bei Schadensfall auch vergütet.

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Jagd 2010

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Junger Hirsch / Foto: Olivier Gillieron

Der Verein Wildtierschutz Schweiz nimmt dazu wie folgt Stellung:

Davos, 10. August 2010

Schon in wenigen Tagen geht es wieder los. Schweizweit erliegen mehrere tausend Jäger einem krankhaften Fieber. Die heutige Jagd ist zum grössten Teil Tierquälerei und Unsittlichkeit.  Zehntausende Tiere werden innerhalb weniger Wochen in unserer Nachbarschaft abgeschlachtet.

Von einem »schnellen Tod« kann dabei in vielen Fällen nicht die Rede sein: Rehe und Wildschweine werden oft nur angeschossen, wobei »Expansionsgeschosse« aus den schwer verwundeten, flüchtenden Tieren Blut und Darminhalte als »Pirschzeichen« herausschlagen. Die »Nachsuche« dauert oft Stunden oder Tage, das Tier verendet unter grausamsten Qualen. Kastenfallen bereiten Füchsen und Mardern einen oft tagelangen Todeskampf.

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Wann kommt eine gerechtere Jagd?

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Feldhase / Bild: Olivier GillieronDer Verein Wildtierschutz Schweiz nimmt dazu wie folgt Stellung:

Davos, 27. Juli 2010

Mit grosser Freude haben wir zur Kenntnis genommen, dass Pro Natura auch die Auffassung vertritt, dass die Jagd in der Schweiz modernisiert werden muss.

Nach dem Studium einiger Statements zur Jagd von einigen der Befragten im aktuellen Print-Magazin von Pro Natura vom Juli 2010 kommt auch der Verein Wildtierschutz Schweiz zum Schluss, dass der Fisch vom Kopfe her stinkt!

Es ist unabdingbar, dass die Jagd in der Schweiz aus den wirren Phantasien bestimmter Jäger geholt wird und gesamtschweizerisch nach unabhängigen, modernen wildbiologischen und wissenschaftlichen Erkenntnissen sowie ethischen und moralischen Gesichtspunkten geregelt wird. Es herrscht schweizweit kantonsübergreifend ein durchtriebenes Chaos auf dem Buckel empfindsamer Lebewesen und der Bevölkerung.

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Dr. Georg Brosi einer der fanatischsten Tierquäler der Schweiz

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Dr. Georg Brosi

Der Verein Wildtierschutz Schweiz nimmt dazu wie folgt Stellung:

Davos, 22. Juni 2010

Zitat Dr. Georg Brosi im Artikel "Ansprache" des Bündner Jäger vom 6. Juni 2010:

"Der Schlüssel für ein erfolgreiches Überwintern heisst konsequente Bejagung der Wildbestände, quantitativ aber auch qualitativ".

Dies sind Gedanken eines pervertierten Jägers, der mit Gewalt die Natur zurecht schiessen will, manipuliert und unsere friedlichen Mitlebewesen vorsätzlich ermorden will.

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Über Sinn und Unsinn des Jagens

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Steinbock / Bild: Olivier Gillieron

Die Natur reguliert die Bestände selbst - um dies verstehen zu können, müssen wir uns von den üblichen menschlichen Denkmustern verabschieden. Wir müssen bereit sein zu erkennen, dass die Natur ein eigenständiges, intelligentes Wesen ist.

Wir Menschen sind irgendwann dem Irrglauben verfallen, die Natur könne ohne uns nicht leben und leiten daraus das Recht ab, wir könnten und müssten die Natur steuern. Gerade das Gegenteil jedoch ist wahr: Die Natur kann ohne den Menschen sehr gut leben. So, wie der überwiegende Teil der Menschen ihr heute begegnet, würde sie sogar viel besser leben, wenn es den Menschen gar nicht gäbe. Wie weit müssen wir uns von jener Achtung und Liebe zur Natur entfernt haben, die uns die Indianer und andere Naturvölker noch immer vorleben!

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Wir sind dagegen, dass man Konflikte mit den Wildtieren, wenn es sie denn auch tatsächlich geben sollte, nur mit dem primitivsten Instrument der Waffen, sprich Gewalt, löst. Wir fordern mehr geschützte, jagdfreie und natürliche Lebensräume für die Wildtiere, Toleranz und Hilfestellungen. Die Natur zurecht schiessen, ist keine aufrichtige Lösung für einen ethischen Menschen!

Zitat

»Jagd-Gegner wird man nicht aus Langeweile, sondern aus Kenntnis über diese Tierquälerei«

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